Lang- und Kurzzeitmieten:
Wohnungen in St. Petersburg und Moskau u.a.
Unser großes Angebot an Ferienwohnungen in St. Petersburg, Moskau und Nischni Nowgrod (Mietdauer bis einen Monat)
Ferien-Wohnungen in St. Petersburg
Ferien-Wohnungen in Moskau
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ZIMMER . SERVICE . EXKURSIONEN . VISUM . REGISTRIERUNG . TRANSFER . TICKETS . VOR-ORT-SERVICE . TIPPS .
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& Nischni Nowgorod (Tages- und Monatsmiete)
St. Petersburg:
WG-Zimmer
WG-ZIMMER ISKROWSKI PROSPEKT
Zimmer in WG incl. Küche und Bad/Dusche. Komplett ausgestattetes Zimmer mit
Bett, Schrank, Tisch, Stühle, Regal. Kühlschrank, Kaffeemaschine, Wasserkocher
und
Besteck. Bushaltestelle vor dem Haus, 15 Minuten mit der Metro zum
Newski Prospekt. Das Zimmer wird häufig von Studenten und Praktikanten
gemietet.
250 € / Monat Anfrage
St. Petersburg:
Zimmer

ZIMMER ITALIANSKAJA - NAHE NEWSKI PROSPEKT
Renoviertes Zimmer mit Küche und Bad. Gute Lage: Ca. 8-10 Minuten zu Fuss zum Newski Prospekt. Wohnung mit Schreibtisch, Telefon,
Fernseher, Mikrowelle, Vollbad und Waschmaschine. Schlafmöglichkeiten für 1-2
Personen. Einkaufsmöglichkeiten in der näheren Umgebung.
"Nette, unkomplizierte Vermieterin, prima Zimmer." (Gast-Kommentar)
35 €/ Tag (1 Person)
45 €/ Tag (2 Personen)
ZIMMER in St. Petersburg kurz- und langfristig.

ZIMMER ALEXANDER NEWSKI
Renoviertes Zimmer mit Küche und Bad. Lage: Bakunina Prospekt
nahe Metro Alexander Newski Platz und Nevsky Prospekt. Wohnung mit Telefon, TV, Mikrowelle und Waschmaschine. Schlafmöglichkeiten für 1-2 Personen. Einkaufs- möglichkeiten in der näheren Umgebung.
35 €/ Tag (1 Person)
45 €/ Tag (2 Personen) langfristig belegt !

ZIMMER BABUSCHKINA
Großes Zimmer in 3-Zimmer-Wohnung. Gute Wohnlage mit Fenster zum Hof.
Mit Parkett. Telefon, Waschmaschine, TV, Mikrowelle, Musikanlage. 7 Minuten
zu Fuß von der Metro Lomonosowskaja. Von dort 15 Minuten bis zum Newski
Prospekt. Schlafmöglichkeiten für ein bis zwei Personen. Mitbenutzung von
Küche und Bad.
langfristig belegt !
30 € / Tag Anfrage
ZIMMER in NISCHNIJ NOWGOROD NEU !
ZIMMER - Ca. zehn Minuten zu Fuss vom Bahnhof Richtung Innenstadt.
Kleines Zimmer bei netter Familie.
25 €/ Tag (1 Person)
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SERVICE
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EXKURSIONEN ST. PETERSBURG
Ermitage ohne Anstellen, nur Eintritt, ohne Führung,
ab 2 Pers. 17 € p.P.
Zarskoje Selo (Puschkin)
Katharinenpalast mit Bernsteinzimmer, incl. Transfer, Dauer: ca. 4,5 Stunden
1 Pers. 98 € p.P.
2 Pers. 58 € p.P.
3 Pers. 43 € p.P.
4-5 Pers. 36,€ p.P.
Die Wartezeit am Einlaß kann u.U. 2-3 Stunden betragen.
An manchen Tagen kein Einlaß für Indiviualbesucher.
Schlange am Eingang für Individualbesucher
Organisation vor Ort durch unseren Partner avenida-travel
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Führungen und Exkursionen
Unsere erfahrenen Deutsch sprechenden Reiseführer zeigen Ihnen,
was Sie sonst nicht kennen lernen würden:

ST. PETERSBURG KULINARISCH
Stadtrundgang Nevskij Prospekt, Vladimirskij Prospekt.
Dauer ca. 4 St. incl. Mittag- oder Abendessen (entsprechend der Tageszeit)
Essen in Russland: Wie ernährt sich Jurij Ivanovitsch? Wo geht Marfa Vasilevna einkaufen? Was speist Vladimir Aleksandrovitsch? Wir zeigen Ihnen zentrale Verkaufsstellen des Lebensmitteleinzelhandels und erzählen an Hand kulinarischer Landmarken aus der Petersburger Geschichte der vergangenen 100 Jahre. Auf dem "Kuznetschnyj rynok", dem ältesten Bauernmarkt in St. Petersburg, können Sie Produkte aus den russischen Regionen und aus dem nahen und fernen Ausland probieren - und ggf. vor dem Kauf ordentlich handeln. Unsere kulinarische Zeitreise schließt mit einem Mahl in einem Restaurant mit typisch russischer Küche.
Unsere Stationen: Eliseevskij magazin (Berühmtes Lebensmittelgeschäft auf dem
Nevskij Prospekt. Vor der Revolution im Besitz der Kaufleute Gebr. Eliseev. Zu Zeiten
der Sowjetunion die unbestrittene Nr. 1 unter den Gastronomen. Kuznetchnyj Rynok (gestern wie heute der Bauernmarkt von St. Petersburg) Restaurant Vostotchnyj Express.
5 - 6 Pers. 36 Euro p.P.
3 - 4 Pers. 46 Euro p.P.
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St. Petersburg klassisch für kleine Gruppen
Preise incl. Transfers mit PKW/Minivan/Kleinbus
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Führung Eremitage (Dauer: 3,5 St.)
Ohne Transfer/ mit Transfer
4 - 6 Pers. 23/ 40 Euro p.P.
Peterhof: Schloß und Park (Dauer: 5 St.)
Transfer mit Tragflügelboot (13 € pro Strecke)
4 - 6 Pers. 63 Euro p.P.
“Weiße Nächte” (Stadtrundfahrt bei Nacht. Dauer: 4 St.)
4 - 6 Pers. 34 Euro p.P.
Literarisches Petersburg:
Besichtigung der Museumswohnung A.S. Puschkins, F.M. Dostojewskijs
und des Nekropols im AlexanderßNevskij-Kloster (Dauer: 5,5 St.)
4 - 6 Pers. 64 Euro p.P.
Novgorod, Tagestour mit Museen
und Mittagessen (10 Stunden)
4 - 6 Pers. 99 € p.P.
Anfrage
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Tour-Tipps:


St. Petersburg kulinarisch 2
MUSEUM DES RUSSISCHEN WODKAS
Alles über über das Wässerchen. + Verköstigung. Dauer: 3 St.)
Wodka – das Nationalgetränk Rußlands schlechthin – hat eine über mehrere
Jahrhunderte zurückreichende Geschichte. Bis 1885 wurde Wodka in Eimern zu
12,3 Litern gehandelt, seit Mitte des 20. Jahrhunderts ist die Halbliterflasche
(„Pollitrovka“) das gängigste Maß. Die Historie von Herstellung und Konsum von den Anfängen im 15. Jahrhundert bis zur Gegenwart wird im Museum des russischen Wodkas anschaulich dargestellt. Im Anschluß an eine Führung oder eigenständige
Besichtigung kann man eine Auswahl der besten Sorten der gegenwärtigen Produktion
in einem den traditio- nellen Wirtschaften nachempfundenen `Traktir` kosten. Dazu werden landestypische ´Zakuski` (z.B. dünne Pfannküchlein, kleine belegte Brote, mariniertes Gemüse) gereicht. Das Wort ´Zakuski` ist mit Vorspeisen nur unzureichend übersetzt, da es sich eigentlich um „Nachspeisen“ handelt, da man sie jeweils nach einem kräftigen Schluck ißt.
7- 9 Pers. 36 € p.P.
Anfrage
St. Petersburg Underground:
UNTERIRDISCHE PALÄSTE

Im Untergrund von St. Petersburg: Seit 1955 befördert die Leningrader/Petersburger Untergrundbahn schnell und präzise in einer Tiefe von bis zu 110 m unter der Erdoberfläche täglich durchschnittlich 1,6 Mio. Passagiere. Jede der 59 Stationen des
103 km langen Streckennetzes hat eine eigene Gestaltung, die oftmals das Thema ihrer Bezeichnung widerspiegelt. Besonders prachtvoll sind die Stationen der ersten Linie, die 1955 eröffnet wurde. Ihre Eingangsbereiche und dreischiffigen unterirdischen Bahnsteighallen sind reich an architektonischen Formen und dekorativen Elementen im Stil des Stalinschen Empires. Aber auch die später in Betrieb genommenen Haltestellen bergen viele interessane Details und sind bis heute unveränderte Zeugen ihrer Zeit.
Besichtigung der interessantesten Metrostationen und Informationen zur Geschichte der unterirdischen Paläste von St. Petersburg.
Dauer: ca. 3 Stunden, Beginn an der Station Ploshchad Vosstaniya, Ende an der Metrostation Ihrer Wahl bzw. Besuch des Metromuseums an der Station Primorskaya (fakultativ, Entrichtung des Eintrittspreises vor Ort).
1-5 Pers. – 48,-- EUR
Anfrage
ÜBER DEN DÄCHERN VON ST. PETERSBURG
In Kürze und auf Anfrage
Alle Exkursionen:
Organisation vor Ort durch unseren Partner avenida-travel
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VOR-ORT-SERVICE IN St. PETERSBURG ! NEU !
_____________________________________________________________________Linienflug
Reservierung von Inlandsflügen
Reservierung von Flügen ab Rußland weltweit
Fernlinienbus
Reservierung ZAO EvroLains/MootorReisi AS/Marsruut AS ab St. Petersburg z.B.. nach Tallinn, Tartu und Riga
Eisenbahn
Reservierung Inlandsstrecken RZD, z.B. St. Petersburg-Moskau
Reservierung Auslandstrecken, z.B. nach Riga (LDZ), Helsinki (VR, RZD), Vilnius (LG)
und Minsk (BČ)
Flußkreuzfahrten
Moskva-Wolga-Svir: Abfahrten ab Moskau und St. Petersburg
Karelien: Valaam, Kizhi, Solovki, Petrozavodsk: Abfahrten ab St. Petersburg
Veranstaltungen
Oper und Ballet: z.B. Marijnskij, Mussorgskij, Ermitage-Theater, Aleksandrinskij
Theater, Klassische Musik, Jazz, Folklore
Zustellung von Tickets und Eintrittskarten im Stadtgebiet
Transfer
Flughafen PULKOVO I und II
Bahnhöfe: Ladozhskij, Finlyandskij, Moskovskij, Vitebskij, Baltijskij
Busbahnhof Obvodnyj kanal, Busbahnhof Baltijskij vokzal
Flußkreuzfahrtanleger Obukhovskoj oborony
Fähranleger V.O.
Museum, Restaurant, Theater
Finnland und Estland
Carservice
VW Passat (1-4 Passagiere)
VW Sharan (1-6 Passagiere)
Volga (1-4 Passagiere)
Lincoln-Stretchlimousine, Oldtimer
Kleinbusse und Busse (8-49 Passagiere)
Mietwagen für Selbstfahrer
Exkursionen
Eremitage, Russisches Museum, Isaak-Kathedrale
Vororte: Pushkin/Zarskoe Selo, Pavlovsk, Peterhof, Gatschina, Oranienbaum
Schlüsselburg mit Festung Oreschek
Thematische Exkursionen: z.B. Architektur, Kunst, Literatur, Geschichte, Petersburg kulinarisch
Service
Registrierungsunterstützung
Dolmetscher und Übersetzer
Restaurant: Gruppenreservierung und Menüauswahl
Catering am Ort nach Wahl
Fluß- und Kanalfahrt-Charter, Dauer und Route der Fahrt nach Wunsch,
auf Wunsch Catering, Klavierbegleitung, Folkloreensemble an Bord
Anfrage
WIRD IN KÜRZE ÜBERARBEITET - DA NEUREGLUNG ...
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Visa und Registrierung in St. Petersburg
_____________________________________________________________________Registrierung: 20 - 30 €
Visa: ab 50 € + Versand
Einladung: 30 €
Transfer (PKW für 1-4 Pers.):
Flughafen - Appartement: ab 30 €
Appartement - Flughafen: ab 30 €
Bahnhof - Appartement: ab 30 €
Appartement - Bahnhof: ab 30 €
Transfer (Kleinbus, ab 4 Pers.): 60 - 80 €
Geschäftsvisum für 6 Monate: 390 Euro (inkl. Versand)
Geschäftsvisum für 12 Monate: 490 Euro (inkl. Versand)
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VISUM / EINLADUNGEN / REGISTRIERUNG
AKTUELL: NEUE REGLUNGEN BITTE ANFRAGEN !
Wer nach Russland reisen möchtet, benötigt ein Visum. Individualreisende müssen sich
als erstes eine offizielle Einladung besorgen. Die Einladung kann von einer russischen Privatperson, einer Organisation oder Firma initiiert werden. (Für Pauschalreisende
reicht die gebuchte Reise oder eine Buchungsbestätigung des Hotels.)
Am einfachsten und sichersten ist es, sich die Einladung über einen Visa-Service besorgen zu lassen. Mit der Einladung kann man dann das Visum bei der Botschaft
bzw. im Konsulat beantragen. Die Visaanträge müssen dabei nicht persönlich abge- geben werden ( idR. ist das mit langen Wartezeiten verbunden), sondern können auch
per Kurier oder per Post verschickt werden.
Bearbeitungszeit 2-3 Wochen. Kürzere Bearbeitungszeiten nach Rückfrage.

Für die Beantragung des Visums werden folgende Unterlagen benötigt:
- die Visumbefürwortung (Einladung)
- der vollständig ausgefüllte und unterschriebene Visumantrag
(Streichungen, Radierungen etc. sind zu vermeiden!)
- das ausgefüllte und unterschriebene Versicherungskartenformular
- ein Paßbild (der Reisepaß (mindestens noch 3 Monate nach Beendigung
des geplanten Aufenthaltes gültig)
- Aufenthaltserlaubnis für Deutschland (für Personen, die nicht die deutsche
Staatsangehörigkeit besitzen, da diese sonst das Visum in ihrem Heimatland
beantragen müssen)
- Angaben (Modell, Farbe, amtl. Kennzeichen) über das KFZ, sofern die Reise
mit Auto oder Motorrad durchgeführt wird.
Ausführliche Informationen über die Visa erhalten Sie über uns oder auf den Seiten
der Russischen Botschaft: http://homepage.hamburg.de/generalkonsulat-russland/files/data/sboryde.htm
Zu Visabeschaffung s. auch agb Visabeschaffung.
Registrierung in Russland
Nach Einreise in die Russische Föderation muss das Visum innerhalb von 3 Werktagen registriert werden. Es kann sonst spätestens bei der Ausreise zu Schwierigkeiten kommen. Die Registrierung wird für Pauschal-Reisende idR. vom Hotel oder der einladenden Organisation automatisch veranlasst.
Individual-Reisende können die Registrierung vor Ort erledigen lassen. In diesem Fall werden alle notwendigen Behördengänge schnell und zuverlässig für Sie übernommen. Die Kosten für eine Registrierung in St. Petersburg betragen z.Zt. 20 - 30 € pro Person.
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Unsere Empfehlung:
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Exclusive Immobilien u.a. in Deutschland, Österreich und der Schweiz
in russischer Sprache:
www.lifestyle-property.de
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Exclusive Immobilien in Deutschland, Österreich und der Schweiz
in deutscher Sprache:
www.schloesser-und-villen.de
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Unsere Empfehlung:
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DRUSHBA 
- Büro für Deutsch-Russische Kontakte
Unsere Leistungen:
- Übersetzungen Russisch - Deutsch und Deutsch - Russisch.
- Dolmetscherdienste bei geschäftlichen und privaten Kontakten.
- Betreuung von Patienten aus Russland und der GUS.
Wir leben in der Freien und Hansestadt Hamburg, die bereits seit über 50 Jahren
freundschaftlich mit St. Petersburg, der herrlichen Stadt an der Newa, verbunden ist.
Irina Erb-Zorina + Dr. Norbert Erb
Stresemannallee 11
D - 22529 Hamburg
Telefon: 040-560 5876,
Mobil: 0176-4810 5876,
Fax: 040-560 5876
www.drushba.de
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St. Petersburg:
Adressen und Telefonnummern
Wichtige Telefonnummern
01 Feuerwehr
02 Polizei
03 Notarzt
09 Telefonauskunft
Adressen
Deutsches Generalkonsulat St. Petersburg Furschtatskaja ul. 39 191123 St. Petersburg Tel: 320 24 00 (Vermittlung), 320 24 12 (Visafragen) (Metro Tschernitschewskaja)
Deutsche Botschaft Moskau Mosfilmowskaja ul. 56 119285 Moskau (095) 201 73 07
Dom Knigi Nevski Prospekt 28 (Metro Nevski Prospekt)
Goethe-Institut Nab. R. Moika 58, Tel. 318-18-38
Internetcafe Consay Ligovski Prospekt 63 Tel. 164-57-42
Internetcafe Quo Vadis Nevski Prospekt 24
Internet- Club Manhattan, Nabereshnaja Reki Fontanka 90 / Fonarni Pereulok 8 im Hinterhof
Internetclub Underground ul. Frunse 6a 5 Gehminuten von Metro Park Pobedi
Zugfahrkartenverkaufstelle Kanal Gribojedowa 24 Tel.: 162 33 44
Auskunft Flughafen Pulkovo 2: Tel. 104-34-44
Auskunft Busbahnhof: 166-57-77
Opern, Theater
Alexandrinskij Teatr Ostrowskaja Ploschad 2 Tel: 110 41 03
Baltiskij Dom Alexandrovskij Park 4 Tel.: 232 62 44
Bolschoij Dramatitscheskij Teatr Kanal Fontanki 65 Tel: 310 04 01
Jazz-Philharmonie Sagorodnij Prospekt 27 Tel: 164 85 65
Kapella Kanal Moijki 20 Tel.: 314 10 58
Konservatorium Teatralnaja Ploschad 3 Tel.: 311 81 65 oder 312 25 19
Malij Dramatitscheskij Teatr Rubinjsteijna ul. 18 Tel.: 113 20 78 oder 113 20 28
Marinskij Teatr Teatralni Ploschad 1 Tel.: 114 12 11 (vom Newskij Prospekt aus Busse 3, 22, 27; Tramwai 1, 11, 31, 90)
Mussorgskij Teatr Ploschad Iskusstv 1 Tel.: 219 19 49
Philharmonie, Grosser Saal Michailowskaja ul. 2 Tel.: 311 73 33 oder 110 42 90
Philharmonie, Kleiner Saal Nevskij Prospekt 30 Tel.: 311 64 77 oder 311 83 33
Museen
Anna-Achmatova-Museum Liteijnij Prospekt 53 Tel: 272 22 11 oder 272 18 11 (Trolleybusse 3, 8) Geöffnet täglich ausser montags und dem letztem Mittwoch im Monat von 10.30 bis 18.30 Uhr.
Dostojewskij-Museum Kusnetschnij Pereulok 5 Tel: 164 69 50 Geöffnet täglich ausser montags und dem letzten Mittwoch im Monat von 11.00 bis 17.30 Uhr.
Eremitage Dwortsowaja Nab. 34 Tel: 110 96 25 Geöffnet täglich von 10.30 bis 18.00, sonntags bis 17.00 Uhr. Die letzten Eintrittskarten werden eine Stunde vor Schliessung verkauft.
Kunstkammer Universitetskaja Nab. 3 Tel.: 328 14 12 (Busse 1, 7, 10) Geöffnet täglich ausser montags von 11.00 bis 17.45 Uhr.
Puschkin-Museum Kanal Moijki 12 Tel.: 311 35 31 Geöffnet täglich ausser dienstags und mittwochs von 11.00 bis 17.00 Uhr.
Russisches Museum Inschenjernaja 1 Tel.: 314 34 48 Geöffnet taeglich ausser dienstags von 10.00 bis 18.00, montags bis 17.00 Uhr.
Clubs
Club Fish Fabrique Ligovskij Prospekt 53 Tel.: 164 48 57
Club Moloko Perekupnoij Pereulok 12 Tel.: 274 94 67
Club Manhattan (mit Internetcafe!) Kanal Fontanki 90 Tel.: 113 19 45
Club Spartak Kirotschnaja ul. 8 Tel.: 273 77 39
Club Zoopark Alexandrovskij Park 1 (Metro Gorkovskaja) Tel.: 232 21 45
Club Havana Moskovskij Prospekt 21 Tel.: 259 11 55 (Metro Technologitscheski Institut)
Jimi Hendrix Blues Club Liteiynij Prospekt 33 Tel.: 279 88 13
Club Gribojedov Voroneshskaja ul. 2A Tel.: 164 43 55 (Metro Ligovskij Prospekt)
Club Port Antonenko Pereulok 2 Tel.: 314 26 09
Club Metro Ligovskij Prospekt 174 Tel.: 166 02 04
Club Front Tschernjachavskovo ul., 31
JFC Jazz Club Shpalernaja ul. 33 Tel.: 272 98 50 (Metro Tschornischewskaja)
Money Honey Club Apraksin Dvor 14 Tel.: 310 05 49
Psycho Club Kanal Fontaki 23
Red Club ul. Poltavskaja 7 (Metro Ploschad Vosstania) Tel. 277-13-66
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50 Jahre Partnerschaft: Hamburg besucht Petersburg
Mit je einer Festwoche feiern St. Petersburg und Hamburg 2007 das 50-jährige Bestehen ihrer Freundschaft. Vom 1. bis 7. Oktober sind nun die Hamburger mit Ole von Beust an der Spitze hier zu Gast.
Im Mai war die russische Seite in Deutschland zu Gast – die Partnerstadt stellte sich den Hamburgern mit einer Ausstellung zu Malewitschs schwarzem Quadrat, einem kulinarischen Programm mit russischer Küche, sowie einer ganzen Reihe anderer Veranstaltungen vor.
In einem vielseitigen und aufwändigen Kulturprogramm kann sich das hiesige Publikum eine kräftige Brise Hamburger Luft um die Ohren wehen lassen. In sämtlichen Kulturbereichen finden hochkarätige Veranstaltungen statt - Theater, Film, bildende Kunst, Musik und Literatur.
Mit einem Auftritt des Hamburg Ballets unter der Leitung von John Neumeier wird die Hamburger Woche im Eremitage-Theater festlich eröffnet. In zwei Ausstellungen werden die Werke der Maler Max Beckmann und Otto Dix vorgestellt. Hamburger Schriftsteller werden im Goethe-Institut aus ihren Büchern vorlesen – dies nur einige Höhepunkt aus dem reichhaltigen Programm.
Als Hanse- und Handelsstadt verfügt Hamburg in St. Peterburg seit 15 Jahren eine Niederlassung der Wirtschaftskammer, und seit vier Jahren besteht eine Vertretung im Petersburger Hafen. Heute arbeiten mehr als 100 Unternehmen in den beiden Städten zusammen, rund 30 gemeinsame Firmen wurden gegründet. Vor diesem Hintergrund wurde für die Jubiläumswoche eine Reihe interessanter Diskussionsforen und Vorträge zu sozialen, politischen und wirtschaftlichen Themen organisiert, die das Kulturprogamm abrunden.
KINO
Im Rahmen der Hamburger Woche zeigen das Goethe Institut und das Dom Kino Hamburger Filmkunst.Dom Kino, Karawanaja ul. 12.Eintritt 120 Rubel. Tel. 314-56-14.
4. Oktober 18.00: Eröffnung des Filmprogramm mit: Theater in der Megapolis, Christian Straub, 2007. Auf der anderen Seite, Fatih Akins, 2006/07.
5. Oktober 17.00: Ein Kinderspiel, Claudia Lehmann, 2005. Yes I Am! Sven Halfar, 2006.
5. Oktober 19.40: Dealer, Michael Benus, 2007. Emmas Glück, Sven Taddicken, 2005/06.
7. Oktober 14.10: Was blüht denn da?, Teresa Schneider/Tim Liebe, 2007. Hände weg von Mississippi, Detlev Buck, 2007.
7. Oktober 17.50: Hinter dem Fenster, Stepan Chomjakow, 2006. Sommer `04, Stefan Kromer, 2005/06.
7. Oktober 19.50: Der Geist von St. Pauli, Michael Sommer, 2005. Ein Freund von mir, Sebastian Schipper, 2006.
9.-14. Oktober: Studentenfilmfestival „Beginning“ - junge Hamburger Filmschaffende der Hamburg Media School und der Hochschule für bildende Künste stellen sich und Ihre Werke vor.
MUSIK
Deutsch-russisches Festival der Orgelmusik und geistlichen Musik im Rahmen der Hamburger Woche. Evangelisch-lutherische Kirche der heiligen Katharina. Wassili-Insel, Bolschoi Pr. 1a.
2. Oktober 19.30: Eröffnungskonzert mit dem Petersburger Kammerchor „Credo“ und dem Neuen Chor aus Hamburg. Werke von Alex Lwow, Sergei Rachmaninow, Anton Bruckner, Alfred Schnittke.
3. Oktober 19.30: Orgelkonzert mit Werken von Johann Adam Reineken, Solist Grigori Warschawski.
4. Oktober 19.30: Cembalokonzert mit Werken von Georg Philipp Telemann, Solist Wladimir Radschenkow.
5. Oktober 19.30: Orgelkonzert mit Werken von Matthias Beckmann, Solistin Olga Tschumikowa.
6. Oktober 19.30: Orgelkonzert mit Werken von Matthias Beckmann und Heinrich Scheidemann, Solist Boris Kasatschkow.
7. Oktober 15.00: Orgelkonzert mit Andreas Fischer, Hamburg.
2. Oktober 15.00: Benefizkonzert anlässlich des Tages der betagten Menschen. Programm mit Werken von Komponisten aus baltischen Ländern. Klub „Wyborgskaja Storona“, ul. Smoljatschkowa 13. Tel. 719-78-16.
4. Oktober 19.00: Konzert mit klassischer Musik deutscher Komponisten. Rimsky-Korsakow-Konservatorium, Teatralnaja pl. 3. Tel. 312-21-94. Auftritt des „Baltischen Quartetts“ mit Studenten der Hochschule für Musik und Theater Hamburg.
3. Oktober 19.00: Eröffnungskonzert des Wettberwerbs mit jungen Solistinnen und Solisten.
6. Oktober 19.00: Abschlusskonzert und anschließende Auszeichnung der Preisträger. Wettbewerb der Gartow-Stiftung fŸr Streichinstrumentalisten im Rahmen der Hamburger Woche. Rimski-Korsakow-Konservatorium, kleiner Saal (Glasunow-Saal), Teatralna pl. 3, Eingang 4, Eintritt frei. Tel. 571-05-06.
6. Oktober 21.00: Konzert der Hamburger Rockgruppe KANTE. Mischung aus verschiedenen Musikelementen, wie Freejazz, Blues, Rock, Punk und elektronischer Musik. Klub „Revoluzia“, Sadowaja ul. 28-30 (Apraksin Hof, Korpus 1). Eintritt 250-300 Rubel. Tel. 325-98-35
6. Oktober 19.00: Benefizkonzert zum Tag der Hospize des Peterburger Kammerchors Lege Artis. „Liturgia“ von Sergei Rachmaninow. Evangelisch-lutheranische Kirche St. Peter und Paul. Newski Prospekt 22-24. Eintritt 100 Rubel. Tel. 571-46-89.
AUSSTELLUNGEN
2. Oktober - 13. Januar: Erste Beckmann Ausstellung in Russland im Rahmen der Hamburger Woche mit Grafik, Zeichnungen, Bildern und Skulptur aus den Sammlungen Klaus Hegewisch, Kunsthalle Hamburg und Privatbesitz. Ausstellungseröffnung am 2. Oktober, 18.30 Uhr. Eremitage, Petrow-Galerie, Dvorzowaja nab. 34. Eintritt 100-350 Rubel. Tel. 710-90-79.
3. Oktober 10.00-20.00: „Das entdeckte Hamburg“. In einer professionell gestalteten Ausstellung zeigen Deutsch-Schülerinnen und Schüler der 8. bis 10. Klasse aus 26 Petersburger Schulen in Wort und Bild ihre Eindrücke einer Begegnung mit der Partnerstadt Hamburg. Die Wanderausstellung wird bis im September 2008 in verschiedenen Bildungseinrichtungen Peterburgs und dem Leningrader Gebiet gezeigt. Deutsch-russisches Begegnungszentrum an der Petrikirche. Evangelisch-lutheranische Kirche St. Peter und Paul. Newski Pr. 22-24. Eintritt frei. Tel. 570-40-96.
4.- 25. Oktober: „Zeit und Vergänglichkeit“ Fotoausstellung der Hamburger Fotografin Ingeborg Sello „Vor fŸnfzig Jahren“. Ausstellungseröffnung 4. Oktober 14 Uhr. Städtisches Skulpturenmuseum. Newski Prospekt 179/2a. Eingang vom Pereulok Tschernorezkowo. Eintritt 25 Rubel. Tel. 274-25-79, 274-38-60.
4.- 25. Oktober: Ausstellung „Meine Herzkammer“ der Hamburger Künstlerin Anna Bardi. Multimedia-Installationen in den Museumsräumen und auf dem Friedhof. Ausstellungseröffnung 4. Oktober 14 Uhr. Städtisches Skulpturenmuseum. Newski Prospekt 179/2a. Eingang vom Pereulok Tschernorezkowo. Eintritt 25 Rubel. Tel. 274-25-79, 274-38-60.
7. Oktober 11.00: Autorenlesung mit Mitgliedern der Hamburger Schriftstellervereinigung: Anna Bardi, Uwe Friesel, Gisela Knappe, Gino Leineweber und Arno Surminski. Städtisches Skulpturenmuseum. Newski Prospekt 179/2a. Eingang vom Pereulok Tschernorezkowo. Eintritt 25 Rubel. Tel. 274-25-79, 274-38-60.
7. – 27. Oktober: Fotoausstellung „St. Petersburg - Hamburg: Visuelle IdentitŠt im Vergleich“ der internationalen Corporate Design Agentur Damm und Lindlar. Anhand von Fotografien stellt die Agentur die unterschiedlichen visuellen Kulturen der beiden Partnerstädte. Michailowski Theater, pl. Iskusstv 1. Tel. 915-07-50.
1. Oktober 18.00: Hamburger Schriftsteller in Russland - Autorenlesungen. Die bekannte deutsche Kinderbuch-Autorin Kirsten Boie hält in St. Petersburg und Kaliningrad einen Vortrag zum Thema „Die Entwicklung des Interesses der Kleinkinder am Lesen“, der sich sich an alle Erziehenden richtet. Goethe-Institut St. Petersburg. Nab. reki Mojki 58. Eintritt frei.
2. Oktober 18.00: Hamburger Schriftsteller in Russland - Autorenlesungen. Gerhard Henschel schildert in seinem Roman „Die Liebenden“ das Schicksal eines Paars im Nachkriegsdeutschland. Mirko Bonnes Buch „Der eiskalte Himmel“ hat die Geschichte des Pioniers Shackletons und seiner Männer zum Inhalt, der 1914 mit seiner Expedition die Antarktis durchqueren wollte. Goethe-Institut St. Petersburg. Nab. reki Mojki 58. Eintritt frei. Tel. 314 40-15.
GESELLSCHAFT
4. – 6. Oktober: Tage der Hamburger Küche mit Klaus Latendorf, Chefkoch des Hamburger Hotels „Fairmont Hotel Vier Jahreszeiten“. Restaurant „Europa“ im Grandhotel „Europa“. Michailowskaja ul. 1/7.Tel. 329-66-20.
3. Oktober 19.00: Erinnerungen und Träume Peters des Großen (s.u.). Anitschkow-Palast, Newski Pr. 39, Tel. 570-40-96.
4. Oktober 16.00: Erinnerungen und Träume Peters des Grossen. – Theater-Revue in Russisch mit Schülern des Gymnasiums Heidberg in Hamburg und Schülern der Schule Nr. 72 in Petersburg. Deutsch-russisches Begegnungszentrum an der Petrikirche. Evangelisch-lutheranische Kirche St. Peter und Paul. Newski Pr. 22-24. Eintritt frei. Tel. 570-40-96.
2. Oktober 18.00: Heilige Messe mit dem Hamburger Weihbischof Hans-Jochen Jaschke und Eröffnung der Ausstellung „Der Beitrag der römisch-katholischen Gläubigen zum geistigen und kulturellen Leben Petersburgs“. Die Ausstellung umfasst Archivmaterial und Fotografien zur römisch-katholischen Kirche Petersburgs und wurde von Mitgliedern der Kirchgemeinde erarbeitet. Die Ausstellung ist bis am 10. Oktober geöffnet. Römisch-katholische Kirche Maria Heimsuchung. Mineralnaja uliza 21. Tel. 310-04-66.
5.Oktober 10.00 – 17.00: Konferenz „Soziale Strukturen der Hilfe und Zusammenarbeit“. Öffentlicher Anlass der deutsch-russischen Gesellschaft Hamburg zum Thema: „Rolle und Bedeutung nichtstaatlicher Organisationen (NGO) beim Aufbau von Hilfsstrukturen und Modelle der künftigen Zusammenarbeit zwischen Hamburg und St. Petersburg. Hamburger Club. Liteiny pr. 60, Tel. 719-78-16.
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MOSKAU TIPPS
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Billigflug nach Moskau: GermanWings
Preiswerte Flüge nach Moskau:Je früher ein Passagier bucht, desto günstiger der Preis. Im Schnitt kosten die Flugtickets um die 80 – 90 Euro für eine Richtung. Frühbucher , die von Berlin nach Moskau reisen, zahlen mitunter weniger als 28 Euro. Die Billig-Preisaktionen laufen über das ganze Jahr.
Zielort in Moskau ist der Flughafen Wnukowo. Er biete die besten Voraussetzungen für die Ankunft. Der Airport ist der zentralste der drei Moskauer Flughäfen, die Passabfertigung schnell und auch die Verkehrsanbindung sei gut und werde sich noch verbessern, meint das Management von GermanWings.
Für den deutschen Billigflieger ist aber daneben auch hohe Verlässlichkeit und schneller Service wichtig. Wnukowo kann auch im Winter oder bei schlechter Witterung angeflogen werden und die Betankung geht schnell. „Zwischen Landung und Start dürfen nicht mehr als 25- 45 Minuten vergehen“, sagt GermanWings.
GermanWings ist ein Tochterunternehmen der Eurowings Luftverkehrs AG, die wiederum zu 49 Prozent der Lufthansa gehört. 90 % der Buchungen gehen übers Internet. Das spart Kosten und Zeit. Als Zielgruppe hat das Unternehmen nicht die Klienten der Lufthansa oder Aeroflot im Visier, sondern setzt auf Neukunden oder diejenigen, die bisher aus Preisgründen mit Bus oder Eisenbahn unterwegs waren.
_____________________________________________________________________ANKUNFT IN MOSKAU
Vom Flughafen in die StadtGrenzkontrolle / Zollkontrolle
Beides kann einige Zeit in Anspruch nehmen.
Aktuelle Informationen zu Einreisebestimmungen für Deutsche finden Sie auf der Webseite des Auswärtigen Amts.
Mit dem Taxi in die Stadt
Grundsätzlich sind Taxifahrten in Moskau eine preiswerte Angelegenheit. Dies gilt jedoch nicht für Fahrten vom Flughafen in das Stadtzentrum.
Die teilweise sehr aufdringlichen Taxivermittler, von denen man im Ausgangsbereich umringt wird, sollte man mit einem deutlichen „njet, spaciba“ (Nein, danke) konsequent abweisen - hier werden Unkundige mit Preisen von 1.500 Rubeln aufwärts gnadenlos ausgebeutet.
Direkt im Ankunftsbereich befinden sich Niederlassungen offizieller Taxiunternehmen, deren Preise ausgelegt sind. Die Preise liegen in diesem Fall bei ca. 900-1100 Rubeln. Die Fahrzeit beträgt – je nach Staulage – zwischen 30 und 90 Minuten.
Eine wesentlich preiswertere Alternative ist natürlich die Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel. Das nötige Kleingeld kann am Flughafen eingetauscht werden.
Öffentliche Verkehrsmittel ab Flughafen Scheremetjewo II
Mit Marschrutka-Linientaxis (dies sind Kleinbusse, die meist auf derselben Strecke wie
die normalen Linienbusse oder aber auch auf eigenen Strecken verkehren, i.d.R. bis zur nächstliegenden Metro) bis zu den Metrostationen „Retschnoj Voksal“ und „Planernaja“. Sie fahren los, sobald sie voll sind. Fahrzeit: ca. 15 min
Linienbus Nr. 817 zur Metrostation „Planernaja“, Fahrzeit: ca. 45 min
Linienbus Nr. 851 zur Metrostation „Retschnoj Voksal“, Fahrzeit: ca. 55 min
Von den Metrostationen kommt man schnell und effizient mit der Metro in das Zentrum Moskaus. Fahrzeit: ca 20 min.
Öffentliche Verkehrsmittel ab Flughafen Domodedowo
Aeroexpress (komfortabler Schnellzug) ohne Zwischenstop direkt zum Paveletzki – Bahnhof mit Anschluss zur Metrostation „Paveletzkaja“, Fahrzeit: 40 min
Einfacher Zug (sog. „Elektrietschka“) mit Stopp an jeder Haltestelle vom Flughafen zum Paveletzki-Bahnhof mit Anschluss zur Metrostation „Paveletzkaja“, Fahrzeit: 1 h 10 min
Der Expressbus „Scania“ fährt ohne Zwischenstopp direkt vom Flughafen zur Metrostation Domodedovskaya“, Fahrzeit: ca. 25-30 min
Das Marschrutka-Linientaxi fährt rund um die Uhr vom Flughafen zur Metrostation Domodedovskaya“, Fahrzeit: ca. 25-30 min
Öffentliche Verkehrsmittel ab Flughafen Wnukowo
Aeroexpress (komfortabler Schnellzug) ohne Zwischenstop direkt zum Kiewski-Bahnhof mit Anschluss zur Metrostation „Kiewskaja“, Fahrzeit: 35 min
Marschrutka-Linientaxis 45 bis zur Metrostation "Jugo-Zapadnaja", Fahrzeit: 20 min
Linienbus Nr. 611 oder 611c (Express) bis zur Metrostation "Jugo-Zapadnaja", Fahrzeit: 25-30 min
Die Moskauer Metro
Die Moskauer Metro arbeitet schnell und zuverlässig. Viele Stationen sind bereits für sich genommen sehenswert. Wenn Sie ein Mehrfachticket kaufen, können mehrere Personen mit demselben Ticket fahren.
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Wenn Sie sich längere Zeit in Moskau aufhalten wollen...
Seit Jahrhunderten gibt es in Moskau eine deutsche Kolonie, nach der sogar eine
Vorstadt im Nordosten der Stadt ("Nemezkaja Sloboda"- "Deutsche Vorstadt") benannt ist. Deutsche Expatriates in Moskau können also auf eine lange Tradition zurückblicken. Ein längerfristiger Aufenthalt in Moskau stellt Ausländer allerdings nach wie vor vor manche Herausforderung. Die Gewöhnung an extreme Klimaverhältnisse, die Überwindung der Sprachbarriere in Arbeit und Alltag und die Erkundung von Einkaufs- und Freizeitmöglichkeiten werden besonders in der Anfangszeit Probleme bereiten. Schnell findet man heraus, daß nicht alles so funktioniert wie z. B. in Deutschland. Das Leben in einer Großstadt mit ca. neun Mio Menschen, viel Verkehr, Lärm und Umweltverschmutzung sorgen für zusätzlichen Stress. Dennoch schließen die meisten Expatriates Russland nach einiger Zeit in ihr Herz, was sich in zahlreichen Erlebnisberichten niederschlägt.
Reisevorbereitungen
Eine erfolgreiche Ankunft in Moskau beginnt lange vor der Abreise. Es gilt nicht nur, das Heimatland mit dem Gefühl verlassen, alles erledigt zu haben, sondern auch auf die Lebensumstände am neuen Wohnort gut gerüstet zu sein. Für entsprechende Ausreise- und Umzugsvorbereitungen sollten einige Wochen vor der endgültigen Abreise eingeplant werden. Diese benötigt der Ausreisende bereits für die Beschaffung der nötigen Einreisevisa, da bei langfristigen Aufenthalten nicht nur das russische Konsulat in Deutschland sondern auch ggfs. akkreditierende Behörden (z. B. Justizministerium) und die staatliche Visa-Registrierungsstelle (OVIR) eingeschaltet werden müssen. Die aufnehmende Organisation vor Ort sollte die Rechtsfragen zeitig klären. Die russische Botschaft in Berlin gibt auf ihrer Website Hinweise zum Visumsverfahren; ausserdem können Sie ihr die Adressen der russischen Generalkonsulate in Deutschland entnehmen.
Es empfiehlt sich, vor der endgültigen Ausreise wenigstens ein paar Tage für eine Schnupperreise nach Moskau einzuplanen. Der Kurzaufenthalt läßt sich nutzen, um
einen Überblick über Wohnungsmarkt, Einkaufsmöglichkeiten, Schulen und Freizeiteinrichtungen zu gewinnen. Unerläßlich erscheint ein Sprachkurs bereits vor
der Ausreise, der mindestens die kyrillischen Schriftzeichen und ein Grundvokabular vermittelt. Erfahrungsgemäß sind ganz ohne Russischkenntnisse auch einfache Alltagssituationen wie Einkaufen oder eine Metrofahrt schwer zu meistern.
Am besten erstellt man eine Checkliste für anstehende Behördengänge (z. B. polizeiliche Abmeldung, Steuererklärung, Schulabmeldung), sonstige Ausreisevorbereitungen (Wohnungskündigung, Kündigung/Umwandlung von Versicherungen, Bankangelegenheiten) und Arztbesuche (ein Gesundheitscheck vor Ausreise, erweiterter Impfschutz und das Zusammenstellen einer Ausreise-Apotheke werden empfohlen).
Erfahrene Russlandspediteure verfügen über Niederlassungen in Moskau und sorgen dafür, daß das Umzugsgut sicher verpackt ankommt und entzollt wird. Fällt der Umzug in die Wintermonate, muß bei Mitnahme von Lebensmitteln und Spirituosen auf Kälteresistenz geachtet werden. Eine durchgehende Transportversicherung von Abbau bis zum Aufbau sollte abgeschlossen werden. Die Transportzeiten von Deutschland nach Moskau betragen etwa acht Tage. Mit Standzeiten und Entzollung sollte man rund drei bis vier Wochen als Umzugsdauer einplanen.
Registrierung
Binnen drei Tage nach Einreise muß das Visum bei der Meldebehörde (UWIR) registriert werden. Als Deutscher sollte man sich auch möglichst bald bei der Konsularabteilung
der Deutschen Botschaft registrieren lassen, um in Krisenfällen erreichbar zu sein.
Verkehrsmittel
Moskau verfügt über ein erstaunlich gut organisiertes öffentliches Verkehrsnetz. Haupttransportmittel ist die Metro, die auf ihren zehn Linien von 05.30 h bis 01.00 h
nachts täglich acht Mio Menschen transportiert. Im Berufsverkehr herrscht großes Gedränge, zu den übrigen Zeiten wird eine Metrofahrt insbesondere auf den schönen Stationen der Ringlinie aus den dreissiger Jahren zu einem touristischen Erlebnis. Fahrkarten für Einzel- und Mehrfahrten erhält man an den Kassen in den Stationen.
Das Entziffern der Hinweisschilder für Ein- und Ausgänge, Stationen und Umsteigemöglichkeiten setzt die Beherrschung des kyrilllischen Alphabets voraus. Metropläne hängen in allen Stationen und Zügen aus und erleichtern die Orientierung. Busse, Oberleitungsbusse und Straßenbahnen verkehren bis in die Moskauer Vororte, und zwar zu normalen Tageszeiten in kurzen Takten. Fahrpläne hängen leider selten
an den Haltestellen aus, Anfangs- und Endhaltepunkt sind aber an den Bussen angeschrieben. Fahrkarten kosten nur wenige Rubel und werden in Metro-
unterführungen an kleinen Ständen verkauft oder sind beim Fahrer erhältlich. Viele Routen werden zudem von Routen-Taxis (Minibussen) bedient. Die Fahrten sind etwas teurer, dafür aber schneller. Rechtzeitig vor der gewünschten Haltestelle muß dem
Fahrer laut signalisiert werden, daß er halten soll. Wer sich zu späten Nachtzeiten scheut, in eines der vielen Privattaxis, die vor Theatern, Restaurants, Kinos etc. warten, einzusteigen oder nicht wie viele Moskowiter per Anhalter nach Hause fahren möchte, kann bei Taxiunternehmen Fahrten telefonisch vorbestellen.
Wohnungssuche
Die erste Aufgabe in der neuen Heimat besteht für die meisten in der Suche nach einer neuen Bleibe. Trotz steigendem Wohnungsangebot bleibt Moskau in puncto Miethöhe eine der teuersten Städte der Welt. Dafür hat der Moskauer Wohnungsmarkt einige Kuriositäten zu bieten. Wo sonst hat man die Möglichkeit, im Geburtshaus eines berühmten Dichters oder der Wohnung eines ehemaligen Parteifunktionärs zu leben. Ganz gleich, ob man sich für eine Altbauwohnung in der Stadtmitte, einen Plattenbau am Stadtrand, ein Häuschen im Grünen oder einen westlichen Wohnkomplex entscheidet, einige Aspekte sollte man bedenken: Im Zentrum Moskaus ist die Luftverschmutzung insbesondere bei Inversionswetterlage im Winter sehr groß. Viele Ausländer bevorzugen daher Wohnungen im Westen oder Südwesten der Stadt. Wie alle Metropolen leidet Moskau unter hohem Verkehrsaufkommen. Liegt die Wohnung weit von Arbeitsplatz
und Schule entfernt, verbringt man u. U. täglich Stunden im Stau.
Autobesitzer sollten auf eine sichere Abstellmöglichkeit, am besten einen bewachten Parkplatz, achten. Der Hauseingang sollte zumindest mit Codeschlössern und Gegensprechanlagen gesichert sein. Regulierbare Heizkörper, gut isolierte Fenster und erneuerte Elektroinstallationen sind ein Muß. Da in den meisten Wohnungen jedes Frühjahr für vier Wochen die zentrale Heißwasserversorgung zwecks Wartung unterbrochen wird, empfiehlt sich ein zusätzlicher elektrischer Durchlauferhitzer im Bad. Wohnungen mit westlichem Standard verfügen vielfach über Satellitenfernsehen, über
das auch deutsche Programme empfangen werden können.
Viele Makler haben sich auf Expatriate-Kundschaft spezialisiert und verfügen über Englisch sprechendes Personal. Zu Besichtigungsterminen wird der Kunde abgeholt.
Wer die Mindestanforderungen an die geeignete Wohnung (Größe, Lage, Ausstattung, Miethöhe) genau definiert, kann die Suche effektiv gestalten. Mit etwas Geduld und Kompromißbereitschaft läßt sich dann auch eine geeignete Bleibe finden.
Viele Familien mit Kindern entscheiden sich für eine Wohnung im deutschen Wohn-
gebiet im Südwesten Moskaus mit Schule und Kindergarten in direkter Nachbarschaft.
Versorgungslage
Die ersten Besuche in den Geschäften vor Ort werden auch skeptische Ausländer davon überzeugen, dass die Versorgungslage mit Lebensmitteln und Waren des täglichen Bedarfs sehr gut ist. In den letzten Jahren sind viele neue Supermärkte und Einkaufszentren eröffnet worden, deren Angebot westeuropäischem Niveau entspricht. Die Preise liegen für importierte Waren um einiges höher als in Deutschland, z. B. für Spirituosen, Kaffee und Kosmetika. Viele Läden sind bis in die späten Abendstunden
oder sogar 24 Stunden sowie sonntags offen. Gängige Kreditkarten werden akzeptiert. Von Expatriates häufig frequentierte Supermärkte mit mehreren Filialen und den gewohnten westlichen Waren im Angebot sind die deutsche Metro- und die türkische Ramstore-Kette, hinzu kommt das finnische Stockmann's an der Smolenskaya Ploschtschadj. Zahlreiche kleine Lebensmittelgeschäfte und Kioske in den Wohnge-
bieten bieten Einkaufsmöglichkeiten in Gehdistanz. Auf offenen Märkten zumeist in der Nähe von Metrostationen und in geschlossenen Markthallen wie der am Kiewer Bahnhof werden das ganze Jahr über Frischwaren angeboten.
Im Zentrum Moskaus konzentrieren sich die Läden internationaler Spitzendesigner und Boutiquenketten, z. B. entlang der Twerskaja, in den Ladenstraßen unterm Manegeplatz oder dem bekannten Kaufhaus GUM. Preisgünstiger bringt man Kleidung jedoch aus Deutschland mit. Vor allem eine gute Winterausrüstung für die kalten Monate ist wichtig. Die in russischen Geschäften angebotene Kleidung ist oft von minderer Qualität und entspricht nicht unbedingt westlichem Geschmack.
Bei Streifzügen durch die Stadt wird man entdecken, daß es wirklich (fast) alles gibt: Geschäfte für elektronische Waren, Haushaltsgeräte oder Heimtextilien ebenso wie
Buch- oder Zoohandlungen. Selbst IKEA ist mittlerweile vor Ort vertreten. Dienstleistungs- betriebe wie chemische Reinigungen, Schuhmacher, Fotolabors, Friseure in allen Preisklassen usw. sind flächendeckend vorhanden.
Freizeitgestaltung
Moderne, gut ausgestattete Sport- und Fitnessclubs mit Tennis-, Squashfeldern, Schwimmbad, Sauna usw. verfügen oft über Englisch sprechendes Personal. Die Monatsbeiträge sind allerdings recht teuer. Ein Muß insbesondere im Winter ist der Besuch eines russischen Badehauses mit Banja, z. B. die schönen Sandunowskie-Bäder mit Dampfbad, Sauna und Massage. Die weitläufigen Parks nutzen die Moskowiter im Sommer zum Sonnenbaden und im Winter zum Langlauf. Besonders an Wochenenden bei schönem Wetter herrscht Gedränge. Um ein ruhigeres Plätzchen im Grünen zu
finden, muß man die Stadt mit dem Auto verlassen, z. B. in westliche Richtung über die
A 5, die der Moskwa stromaufwärts folgt.
Um alleine die zahlreichen Museen, Klöster und Kirchen Moskaus zu besuchen, braucht man Jahre. Nachteil für den sprachunkundigen Ausländer ist, daß Exponate meist nur in kyrillisch beschriftet sind. Interessant für Kinder sind z. B. das Darwin- und das Paläontologische Museum sowie das Puppenmuseum. Das kulturelle Angebot an Theatern, Konzertsälen, Opern und Ballett ist sehr groß, die Eintrittskarten nach
deutschen Massstäben günstig. Programme werden in englischen Tageszeitungen, z. B. Moscow Times und Moscow Tribune, oder der monatlich erscheinenden Deutschen Moskauer Zeitung abgedruckt. Wer das Geld für ein Abonnement sparen möchte, findet diese Zeitungen in vielen Restaurants und Supermärkten kostenlos ausgelegt. Veranstaltungskalender in Russisch wie z.B. Afisha oder Dosug Moskwy sind an Kiosken erhältlich. Unterhaltsam für Groß und Klein ist ein Besuch des alten Moskauer Zirkus am Zwetnoi Bulwar und des neuen am Prospekt Wernadskowo. Einige Kinos, z. B. das American House of Cinema im Hotel Radisson Slawjanskaja und das Dome Cinema im Penta Renaissance Hotel zeigen die neuesten Filme in englischer Originalfassung.
Das gastronomische Angebot läßt keinen kulinarischen Wunsch offen. Der Besuch in einem Moskauer Restaurant der gehobenen Klasse ist jedoch ein teueres Vergnügen.
Die Preise sind in der Regel Verrechnungseinheiten ("y.e."), die dem US-Dollar entsprechen, angegeben. Internationale und russische Fast-Food-Ketten sind flächendeckend mit Filialen vertreten, im Sommer findet man an vielen Straßenecken
und in Parks kleine Cafes und Bierstände. Nachtschwärmern öffnen Clubs, Diskotheken und Casinos ihre Türen mit einem Unterhaltungsangebot, das keiner westlichen
Großstadt nachsteht. Wer seine Freizeit nutzen möchte, Russisch zu lernen oder in Deutschland erworbene Kenntnisse zu vertiefen, dem bieten sich vor Ort gute Möglichkeiten. Neben privaten Sprachlehrern bieten kommerzielle und staatliche Einrichtungen Kurse für Anfänger und Fortgeschrittene an. Mit einer Zertifikatsprüfung enden die Kurse an der Philologischen Fakultät der Lomonossow Universität und am Puschkin-Institut für Russische Sprache.
Internationale Clubs, Wohltätigkeitsorganisationen und Kirchengemeinden laden regelmäßig zu Treffen mit anderen Expatriats ein und bieten Freizeitaktivitäten oder Mitarbeit in karitativen Projekten an. Termine werden im Community Bulletin Board der Moscow Times veröffentlicht. Eine gute Anlaufstelle für Frauen ist der International Women’s Club of Moscow (T/F 147 22 40). Geschäftsleuten bietet der European Business Club die Möglichkeit, Kontakte zu knüpfen oder Erfahrungen auszutauschen.
Gesundheit und ärztliche Versorgung
Besonders für Familien, die mit Kindern ausreisen, sind Gesundheit und ärztliche Versorgung wichtige Anliegen. In der Tat kann die Umweltverschmutzung in Moskau zu körperlichen Belastungen führen. Insbesondere Menschen mit Asthma und Bronchialbeschwerden haben unter ungefilterten Industrie- und Autoabgasen zu leiden. Plötzliche Wetter- und Temperaturumschwünge belasten den Kreislauf. Die Haut ist vor extremer Kälte im Winter ebenso zu schützen wie vor starker Sonneneinstrahlung im Sommer. Sorge bereitet die Wasserqualität in vielen Wohnbezirken. Leitungswasser
sollte vor Verbrauch zumindest gefiltert und abgekocht werden. Sicherer ist die Verwen- dung von abgefülltem Trinkwasser, das überall in Supermärkten erhältlich ist oder auch ins Haus geliefert wird.
Russischen Krankenhäusern und Polikliniken fehlt es vielfach an Mitteln, eine medizinische Versorgung nach westlichem Standard zu gewährleisten, auch wenn die Ärzte gut ausgebildet sind. Erschwert wird eine Behandlung vielfach durch die Sprachbarriere. In Moskau bieten kommerzielle Einrichtungen medizinische Versorgung aller Art, ambulante und stationäre Behandlung an. Sie verfügen über eine Ausstattung auf westlichem Stand der Technik. Neben russischem Personal mit Fremdsprachkennt- nissen sind auch westeuropäische oder amerikanische Ärzte beschäftigt. Die Behand- lungskosten liegen sehr hoch, eine gute Auslandskrankenversicherung ist daher empfehlenswert. Zu den bekannten Einrichtungen gehören z. B. das European Medical Center, das American Medical Center und das Athens Medical Center.
Die Praxis des Regionalarztes der Deutschen Botschaft ist wochentags zu Sprechzeiten von 08.00 bis 12.00 geöffnet. Dr. Winkler hilft auch mit Empfehlungen ärztlicher Einrichtungen weiter.
Kliniken verfügen in der Regel über eigene Apotheken, in der die verschriebenen Medikamente abgeholt werden können. Russische Apotheken – zu erkennen an einem grünen Kreuz - sind flächendeckend über die Stadt verteilt. Neben inländischen Arzneimitteln sind auch importierte erhältlich. Dennoch sollte man Medikamente, auf die man dauerhaft angewiesen ist, von zu Hause mitbringen, um sich eine längere Suche zu ersparen.
Schulen
Mit einer deutschen Schule und Kindergarten vor Ort finden Eltern ideale Voraussetzungen für die Ausbildung ihrer Kinder bis zum Abitur. Beide Einrichtungen
sind gebührenpflichtig. Die deutsche Schule verfügt über eine moderne Ausstattung, mit der sich manche inländische Schule nicht messen kann. Haupt-, Realschulabschluss und Abitur verleihen dieselbe Berechtiung wie bundesdeutsche Abschlüsse. Über den Unterricht hinaus versteht sich die Schule als Freizeitmittelpunkt der Kinder, was sich in einem umfangreichen sportlichen, künstlerischen und musischen Angebot an Arbeits- gemeinschaften und Nachmittagsaktivitäten widerspiegelt. Kinder der Grundschule können bis 17.00 im Hort untergebracht werden. Ein Schulbusdienst mit einem recht dichten Haltestellennetz bedient vorwiegend den Westen und Südwesten der Stadt, eine Kantine für Mittagessen und Pausenmahlzeiten ist vorhanden.
Im Kindergarten können Kinder halbtags bis 13.00 oder ganztags bis 17.00 untergebracht werden.
Auch internationale Schulen stehen deutschen Schülern offen, z. B. die Anglo-American oder British International School. Entscheiden sich Eltern für eine internationale oder russische Schule, sollten sie vorher bei den Kultusministerien der Länder in Erfahrung bringen, inwieweit die entsprechenden Abschlüsse in Deutschland anerkannt werden.
Umgangsformen
Mit der Öffnung Russlands nach Westen und der Reisefreiheit sind Berührungspunkte
mit Fremden größer geworden und das Interesse an ausländischer Lebensweise gestiegen. Aufgrund starker westeuropäischer Einflüsse über Jahrhunderte finden sich zudem viele kulturelle Gemeinsamkeiten. Im Umgang miteinander gelten europäische Höflichkeitsregeln der Anrede und Begrüßung mit der Ausnahme, dass Frauen üblicherweise nicht die Hand gereicht wird. Auf gute Umgangsformen wird ebenso Wert gelegt wie auf eine gepflegte äußere Erscheinung. Inwiefern unterscheidet sich „typisch“ russisches Verhalten von „typisch“ deutschem? Die Beantwortung dieser Frage birgt das Risiko, in Verallgemeinerungen zu verfallen und Stereotype auf Menschen anzuwenden, die – wie in jeder Kultur – ausgeprägte Individuen sind. Dennoch soll im folgenden kurz von einigen kulturellen Besonderheiten die Rede sein, die im Vergleich zu Deutschland auffallen: Als Westeuropäer schwankt man zwischen Bewunderung und Unverständnis
für die Schicksalsergebenheit der Russen. Selbst während der letzten drastischen Wirtschaftskrise 1998 gingen die Leute nicht zum Demonstrieren auf die Straße, aber um durch stundenlanges Schlange stehen vor Banken ihre Ersparnisse zu retten. Mit gewissem Stolz wurde beteuert, auch diese Krise zu überleben wie schon so viele Krisen in der jüngsten Vergangenheit. Die Schuld für schlechte Lebensumstände sucht man
beim anonymen Dritten, z. B. dem Staat oder ausländischen Regierungen.
So groß das Mißtrauen gegenüber bestehenden Systemen ist (z. B. Behörden, Bürokratien) so groß ist das Vertrauen auf ein Geflecht persönlicher Beziehungen. Dies gründet in der Tatsache, daß ein Überleben nur möglich ist, wenn die Gemeinschaft funktioniert. Wichtig ist, jemanden zu kennen, der Verbindungen hat, sei es um eine Wohnung, ein Telefon oder einen Reisepaß zu bekommen. Die Bereitwilligkeit, um einen Gefallen zu bitten oder einen zu gewähren, liegt wesentlich höher. Auch im Geschäftsleben lebt der Erfolg weniger vom Umgang auf sachlicher Ebene als vom guten persönlichen Kontakt. Ausgeprägt ist das Gemeinschaftsgefühl in Familie und am Arbeitsplatz. Ein gutes Arbeitsklima unter Kollegen genießt einen höheren Stellenwert
als z. B. die Ausstattung des Arbeitsplatzes. Fester Zusammenhalt in der Familie ermöglicht die hohe Berufstätigkeitsquote bei Frauen, während sich ein Heer von Großmüttern sich der Kindererziehung widmet.
Ausgeprägter als in Westeuropa ist die Akzeptanz von Macht und Autoritätsglaube
vielfach verbunden mit dem Wunsch nach einer starken Führung, die das Individuum
von der Pflicht befreit, Verantwortung oder Eigeninitiative übernehmen zu müssen. Eine
Amtsperson wird respektiert, ganz gleich wie rüde und schikanös sie im Umgangston sein mag. Für den Ausländer ist die selbständige Erledigung von Amtsgeschäften im Bürokratiendschungel ungeklärter Zuständigkeiten, nicht vorhandener Formulare und ständiger Gesetzesänderungen ohne russische Hilfe fast unmöglich. Ein russisches Charakteristikum ist ferner der Mangel an Entscheidungsfreiheit, bzw. die Unwilligkeit zu delegieren. Selbst relativ unwichtige Entscheidungen trifft grundsätzlich nur der Chef ("Natschalnik"). Das bedeutet, dass jeder Russe, der eine Entscheidung benötigt, versucht, mit allen Mitteln an den "Natschalnik", oder denjenigen, den er dafür hält, heranzukommen und sich nicht damit aufhält, dessen Mitarbeitern sein Problem zu erläutern, auch wenn diese es sehr wohl lösen könnten. Umgekehrt bedeutet dies, dass sich der russische "Natschalnik" mit allen Mitteln abschirmen lässt und seine Mitarbeiter rigide daraufhin verpflichtet.
Ein typisch russischer Charakterzug mag die hohe Emotionalität sein, die das nüchterne westeuropäische Gegenüber leicht als Dramatisierung erlebt. Probleme und Begebenheiten im positiven wie im negativen werden gefühlsbetont geschildert. Ebenso groß wie die Bereitschaft zur Schwarzmalerei ist der unverrückbare Glaube, dass sich in Zukunft alles zum Besseren wendet. Sprichwörtlich ist die russische Unentschlossenheit. Pläne werden schnell gemacht und verworfen und mit Selbstironie hingenommen, wenn ein Vorhaben fehlgeschlagen ist.
Problematisch erleben besonders Deutsche russisches Zeitverständnis. Sofort, gleich
und bald sind dehnbare Begriffe, die eine Zeitspanne von Minuten bis Monaten umfassen können, und Pünktlichkeit ist nicht unbedingt eine russische Tugend. Dafür ist die Bereitschaft größer, sich Zeit zu nehmen. Der ungeduldige Blick auf die Uhr ist verpönt.
Unbestreitbar ist ein Hang zu Mystizismus und Aberglaube, der bei vielen Russen unabhängig von Bildung und gesellschaftlicher Stellung tief verwurzelt ist. Die gängigen Vorboten von Glück und Unglück werden russische Bekannte und Kollegen dem interessierten Ausländer gerne vermitteln.
Wer für die Besonderheiten russischer Lebensweise offen ist und Umgang mit den Menschen sucht, wird einen interessanten, erfahrungsreichen Aufenthalt erleben. Ein Abend in russischer Gesellschaft mit berstenden Tischen, immer gefüllten Gläsern, Trinksprüchen und Musik gehört zu den nachhaltigen Erlebnissen der sprichwörtlichen Gastfreundschaft und Warmherzigkeit.

